Biografie
Nicola Schroth aus Immenhausen und Andreas Zier aus Calden sind die beiden Autoren, die gemeinsam das erste Abenteuer von „DINGS“ zu Papier gebracht haben. Doch wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
Die Grundidee hatte Nicola bereits vor einigen Jahren. Inspiriert wurde sie damals von neuen Nachbarn in ihrer Straße. Ein Garagentor, das sich lautlos öffnete, eine dunkle Limousine, Stimmen von zwei Erwachsenen und drei Kindern, die abends aus dem Garten zu hören waren und leuchtende Laternen, die im Wind schwankten … Das könnten die Zutaten für eine spannende Story sein. Somit nahm die Geschichte ihren Anfang - schlummerte dann jedoch erst einmal geraume Zeit in der Schublade.
Der Kontakt zu Andreas entstand im Jahr 2022 über Facebook, durch diverse gemeinsame Freundschaften zu einigen Musikern und Künstlern, die Andreas schon länger in seinem Tonstudio als Produzent und auch im Bereich Ton und Licht mit technischer Unterstützung auf Veranstaltungen begleitete. Bei der Lesung einer anderen Autorin im Jahr 2023, wo Andreas für professionelle Beschallung und Beleuchtung sorgte, kamen er und Nicola über die begonnene Geschichte ins Gespräch. Aus dem Angebot von Andreas: “Schick mir doch einfach mal was du fertig hast. Ich schaue es mir an und lektoriere es.“ wurden ganz schnell viele gemeinsame lustige Hirngespinste und Ideen, aber auch Kuriositäten, die sie aus dem „realen“ Leben in ihr Kopfkino einfließen ließen.
Alle Figuren und Ihre Namen in unserer Geschichte sind frei erfunden.
Alle Figuren? ... Nun, nicht ganz! ...
Den Kater Leo und die Dackeldame Neele (der Hund von Nicolas Freunden) gibt es wirklich und sie haben mit Ihren unverwechselbaren Charakteren und den schönsten Dackelaugen der Welt für unsere Protagonisten Model gestanden.
Wollt Ihr sie im realen Leben kennenlernen?
Ihre Geschichte sollte auf jeden Fall heimatlich verbunden sein, in der Region spielen und für die Altersgruppe ab 6 Jahre geeignet sein, aber auch alle älteren Leser kurzweilig unterhalten. Was könnte in Kassel also Spannendes für Kinder passieren? Vielleicht könnten die Kids dabei auch etwas lernen und sich für „ihre Stadt“ begeistern? Des Rätsels Lösung fand Nicola, als sie Andreas erzählte, dass sie ins „Orthoneum“ (Orthopädie) müsse und dieser ihr „Viel Spaß dabei, gehst du mit Freunden hin?“ wünschte, weil er an das Naturkundemuseum im Ottoneum dachte. Diese Verwechslung war ein Zeichen! Und so machte sich Nicola später zur Recherche dorthin auf.
Dort gab es gerade die Sonderausstellung „Elefanten“ und auch die Geschichte des kleinen Goethe-Elefanten, der von ca. 1771 – 1780 in der Menagerie des Landgrafen Friedrich II in Kassel lebte und bei einem Unfall starb, wurde darin gewürdigt. Seinen Namen erhielt er später, weil Johann Wolfgang von Goethe den Schädel des Elefanten für Studien an der Kieferanatomie nutzte und gehört noch heute zu den dauerhaft ausgestellten Exponaten im Ottoneum. Der Kern der Geschichte war gefunden. Später konnte Nicola dem Direktor des Naturkundemuseums, Dr. Kai Füldner, die erste Ausfertigung der Geschichte vorstellen und für das Projekt gewinnen. Nach der inhaltlichen Prüfung durch seine pädagogische Abteilung sagte Dr. Füldner zu, dass das Buch nach Erscheinen auch im Ottoneum an der Kasse präsentiert werden könne.
Mit dem ersten Entwurf des Buches wurde dann auch die Einschätzung einer Kinderkrankenschwester (jetzt im psychologischen Bereich tätig), einer Grundschullehrerin und mehrerer Familienangehöriger aller Altersklassen als Testleser eingeholt. Es erfolgte ein Lektorat und Korrektorat. Von den durchweg positiven Rückmeldungen bestärkt, entschieden Nicola und Andreas das Buch in jedem Fall zu veröffentlichen und somit auf die Suche nach einem Verlag zu gehen. Sollte das nicht gelingen, würde eine Veröffentlichung über einen Onlineverlag die zweite Option sein.
