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Rezensionen

  • Spannende Gespenster-Kriminalgeschichte zum Gänseliesel-Jubiläum
    Familiensonntag im Literarischen Zentrum mit heimischem Flair
    Bericht von Janine Müller erschienen am 30. September 2026

    Am Sonntag, dem 27. September 2026, öffnete um 15.30 Uhr das Literarische Zentrum am »Familiensonntag« seine Türen zu einer Lesung »DINGS! und das Gänseliesel-Komplott« (2025, Kinderbuch ab 8 Jahren von Nicola Schroth und Andreas Zier).

    Kissen, Stifte und eine Blitzzeichnung

    Für gut eine Stunde konnte man dem Trubel des Gänselieselfestes entkommen und auf ganz besondere Weise am 125-jährigen Gänseliesel-Jubiläum teilhaben.

    Beim Betreten des Literaturhauses empfing die Besucher ein bunt beleuchteter Veranstaltungsraum mit gemütlichen Kissen zum Hinlümmeln für die Kinder und Stühlen für die Erwachsenen. Die ansprechende Gestaltung mit einem DINGS!-Plakat und DINGS!-Accessoires verhieß ein spannendes Abenteuer. Papier und Stifte zum Malen lagen aus – schließlich war der Illustrator der Buchreihe, Oliver Gerke, ebenfalls dabei, und so war es naheliegend, während der Lesung selbst künstlerisch aktiv zu werden. Im Anschluss an die Lesung gab Oliver Gerke zudem einen Crashkurs im Comiczeichnen mit einer Blitzzeichnung des Gänseliesels. Und nicht nur das: Neben Autogrammen bekam man auch Wunschzeichnungen in sein persönliches Buchexemplar.

    Vorlesen wie auf dem Familiensofa

    Nach einer kurzen Vorstellung der Autor:innen und des Illustrators begann das Leseabenteuer bei abgedunkeltem Licht für die knapp 30 Anwesenden. Nicola Schroth und Andreas Zier lasen abwechselnd, die Zeichnungen von Oliver Gerke wurden auf einer Leinwand fortlaufend zur Lesung eingeblendet. Ganz so, als würde man zu Hause mit der Familie auf dem Sofa ein Buch lesen und sich die Bilder im Buch anschauen. Die Kinder wurden mit Fragen in die Lesung integriert und in die Geschichte hineingenommen.

    Eine Bande mit Gespensterkindern

    DINGS! – das ist eine Detektivbande aus Kassel, die Schwierigkeiten bei der Namensfindung hatte und deshalb einfach DINGS! heißt. Dazu gehören Antonia Schiller, kurz Toni, ihr Kater Leo und ihr Hund Sam sowie die Nachbarskinder Marlo, Vinnie und Elin Geistreich. Während Toni ganz „normal“ ist, sind Marlo, Vinnie und Elin Gespenster. Und Toni kann sie sehen, obwohl Menschen die Gespenster eigentlich nicht sehen können, es sei denn, die Gespenster schalten ihren Spuk-Modus ein.

    Der Herkules auf dem Gänselieselbrunnen

    Während der erste Fall »DINGS! und der verschwundene Goethe-Elefant« (2024, Kinderbuch ab 6 Jahren) im Kasseler Naturkundemuseum Ottoneum spielt, ermittelt DINGS! im vorgestellten zweiten Fall in Göttingen. Tonis Schulklasse unternimmt einen Ausflug zur Uni Göttingen. In der Fakultät für Physik erleben sie Experimente an Lichtenbergs Elektrisiermaschine. Und obwohl schon in Kassel merkwürdige Dinge geschehen, wird es in Göttingen noch merkwürdiger. Während der Doktorand Linus einen Blumenstrauß zum Gänseliesel bringt und zum üblichen Promotionskuss ansetzt, blickt er just in diesem Moment nach einem lauten Knall in das Gesicht eines bärtigen Mannes und plumpst vor lauter Schreck klatschend ins Wasser des Gänselieselbrunnens. Auf dem Göttinger Gänselieselbrunnen steht der Kasseler Herkules!
    Familie Geistreich unternimmt schließlich auch eine Fahrt nach Göttingen, da sie nach ihrer Urlaubsreise ihr Gespenster-Lexikon verloren hat und beim Göttinger „Verlag des Grauens“ in der Geiststraße ein neues Exemplar erwerben möchte – im echten Leben der Göttinger Verlag der Kunst, in dem auch die Buchreihe DINGS! erscheint. Und im weiteren Verlauf ermittelt DINGS! direkt am Gänselieselbrunnen und auch an der Lichtenberg-Statue bei der Eisdiele am Marktplatz. Denn Lichtenbergs Elektrisiermaschine befindet sich auf mysteriöse Weise im Inneren des Herkules auf dem Gänselieselbrunnen. Zusammen mit Lichtenbergs Bronzekugel mit den Plus- und Minuszeichen und einer geheimen Gespenster-Formel wollen die Detektive das Gänseliesel und den Herkules wieder an ihre ursprünglichen Plätze zurückbringen.

    Schauplätze zum Selbererkunden

    Die gekürzte Lesung mit offenem Ende macht Lust auf die Buchreihe und animiert zum Weiterlesen – für die älteren Kinder entweder allein oder als Lesespaß für die ganze Familie. Die Autor:innen betonen im persönlichen Gespräch, ihnen sei wichtig, mit ihren Geschichten die Lebenswelt der Kinder zu treffen. Die Abenteuer von DINGS! spielen sich im Umfeld von Familie, Schule und Freizeit ab, mit Eltern, Lehrern und Freunden. Besonders reizvoll ist der regionale Bezug: Die Autor:innen wollen dazu anregen, die Schauplätze von DINGS! in Kassel und Göttingen selbst zu erkunden und mit den Erzählungen im Buch abzugleichen.

    Quelle: https://kulturbuero-goettingen.de/blog/berichte/dings-gaenseliesel-komplott-familiensonntag-literarisches-zentrum

  • ★★★★★Spannende Detektivgeschichte nicht nur für Kinder

    Rezension aus Deutschland vom 9. Januar 2026

    Die erste Rezension in diesem Jahr ist mal was ganz anderes, denn es geht um ein Kinderbuch. DINGS und das Gänseliesel-Komplott nimmt Kinder ab 8 Jahren mit auf eine spannende Reise.

    Die Geschichte rund um Antonia und ihre Geisterfreunde Marlo,Vinnie und Elin ist eine Kinder-Detektivgeschichte, die in und um Kassel spielt. Bereits im ersten Teil der Reihe bestehen sie spannende Abenteuer auf der Suche nach dem verschwundenen Goethe-Elefanten.
    Nun ist der Herkules, eines der bekannten Wahrzeichen der Stadt Kassel verschwunden. Antonia begibt sich mit ihren Freunden sowie Hund Sam und Kater Leo auf Spurensuche. Dabei treffen Sie nicht nur auf einige skurrile Figuren sondern reisen auch in die Universitätsstadt Göttingen.
    Als ich das Autorenduo Nicola Schroth und Andreas Zier zum ersten Mal getroffen habe war ich sofort begeistert von dem Herzblut, das beide in ihre Geschichten fließen lassen. Immer wieder könnte ich mich kaputtlachen, auf was für witzige Beschreibungen, Namen und Ideen Nicola und Andreas kommen. So befindet sich mittlerweile eine Spuk- und Grusel Akademie in der Löwenburg und die Freie Unabhängige Regionale Zeitung (FURZ berichtet, wie schon im ersten Band, über allerhand seltsame Dinge, die momentan in Kassel passieren.

    Mit viel Humor, Liebe zum Detail und absolut liebenswerten Charakteren wird man als LeserIn direkt hineingezogen in die mysteriösen Vorkommnisse und man blättert auch als Erwachsener völlig gespannt weiter. Eine perfekte Ergänzung zum Text sind die tollen Zeichnungen von Oliver Gerke. Diese runden das Leseerlebnis gemeinsam mit ein paar Rätseln im hinteren Teil sowie dem im dunklen leuchtenden Cover perfekt ab.

    Von mir gibt es eine von Herzen kommende Leseempfehlung für diese Kinderbuch-Reihe und ich bin sehr gespannt, wie es mit Antonia und ihren Freunden weiter geht. Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt mal eine Lesung zu Teil Eins oder Zwei besuchen. Nicht nur lesen Nicola und Andreas mit viel Spaß vor, meistens ist auch Oliver Gerke dabei und zeigt spannende Einblicke in seine Arbeit als Illustrator. Jedes Mal wieder ein tolles Erlebnis!

    Mellie W.

  • ★★★★★Für Jung und Alt zu Empfehlen

    Rezension aus Deutschland vom 15. Dezember 2025

    Ist das erste Buch einfach nur toll geschrieben!!
    Macht unglaublich viel Spaß beim lesen!!
    Hoffentlich gibt es noch weitere Fortsetzungen!!
    Für Jung und Alt absolut zu Empfehlen!!!
    Ein neuer Stern am Autorenhimmel!!!

    Holger Zarberg

  • ★★★★★ Herrlicher Grusel-Spaß!

    Rezension aus Deutschland vom 15. November 2025

    Kenner weisen daraufhin, dass der zweite Band einer Buchreihe erfahrungsgemäß der schwerste sein werde. Anders bei der DINGSI-Rasselbande um die pfiffige Antonia, ihre reizenden Tiere und ihre drei Freunde aus der "Geisterwelt"! Nach der Lösung der schwierigen detektivischen Aufgabe im ersten Band (und der Wiederbeschaffung des verschollenen Goethe-Elefanten) geht es jetzt erst richtig los – die Mitbürger in der Kasseler Heimat der Hauptfiguren scheinen nicht mehr ganz dicht im Kopf zu sein, das Wahrzeichen der Stadt, der berühmte Herkules, verschwindet von seinem angestammten Platz. Die kindliche/jugendliche/tierische Ermittler-Truppe findet eine heiße Spur; und diese führt ins benachbarte Göttingen zum nicht minder bekannten Gänseliesel. Prompt überschlagen sich die Ereignisse – und die Helden werden in jeder Hinsicht gefordert!

    Wieder macht es riesigen Spaß (für die angepeilte junge Leserschaft wie auch uns möglicherweise vorlesendem Altvolk), den DINGSI-Protagonisten auf ihren intelligenten, rasanten und oft urkomischen Wegen zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Realität und Geisterwelt zu folgen. Dazu tragen nicht zuletzt die wunderhübschen Illustrationen von Oliver Gerke bei, und natürlich die feingesponnenen Fantasiewelten der beiden Autoren! (Achja, wieder leuchtet der Buchumschlag in gespenstischem Licht, es gibt nebenbei Spiele und Rätsel, und eine weiterführende Website hat man sich nach dem überraschenden Erfolg von Band I auch gegönnt...)

    Wann kommt Band III?

    W. Fahrenberg

  • Rezension zur Lesung am 24. Oktober 2025 in Fuldatal

    Es war wirklich eine rundum gelungene Veranstaltung und die Atmosphäre richtig angenehm. Wie toll die Kinder zugehört und mitgemacht haben, hat mich auch begeistert. Es gibt sie also noch, die Kinder, die gern lesen oder vorgelesen bekommen. Ihr habt das auch sehr schön anschaulich gemacht!

    Nun bin ganz gespannt auf Band 2! Auch wenn ich kein Kind mehr bin, finde ich die Geschichte richtig klasse und die Verknüpfung mit den Orten in Kassel, sowie die Vermittlung von Wissen – so ganz nebenbei – richtig gut gemacht. Der Name der örtlichen Zeitung ist übrigens der Knaller! :-)

    Ich freue mich für dich liebe Nicola und deine beiden Kollegen, dass euer Projekt so gut ankommt und wünsche weiterhin viel Erfolg!

    Etwas, was ich ganz besonders schön finde, ist euer Engagement für die kleinen Riesen. Ich kannte dieses wunderbare Palliativ Team vorher gar nicht und finde, dass deren Arbeit ganz viel Bekanntheit und Unterstützung verdient hat.

    Esther Schade

  • ★★★★★ Ein spannendes Buch ... nicht nur für Kids

    Rezension aus Deutschland vom 25. Dezember 2024

    DINGS und der verschwundene Goethe-Elefant zieht die Kinder sofort an und sie lauschen mucksmäuschenstill der spannenden Geschichte um Antonia und ihre Freunde. Selbst die jüngeren, die das Buch noch nicht komplett selbst lesen können, sind beim Vorlesen ganz fasziniert. Toll ist, dass die Geschichte in unserer Region spielt und die Kinder einiges hieraus wieder erkennen können. Dass tolle nachtleuchtende Cover und die wunderschönen Illustrationen von Oliver Gerke machen es perfekt ... eine absolute Kaufempfehlung. Wir freuen uns schon auf den nächsten Band. Macht weiter so!

    Pünktchen und Stoff

  • ★★★★★ RICHTIG TOLLES Kinderbuch - Mega !!!

    Bewertet in Deutschland am 17. November 2024

    Ein richtig tolles Kinder / Familienbuch. Bereits beim Lesen der ersten Seiten wird man in seinem Bann "gezogen"! Unbedingt selber lesen – kann ich nur weiterempfehlen.

    Anke Buschbaum

  • ★★★★★ Be-GEIST-ernd!

    Rezension aus Deutschland vom 29. Oktober 2024

    Ab einem gewissen Alter liest man nicht mehr unbedingt "Kinderbücher" -wenn man dann aber familiären Besuch von zwei Halbhohen aus der Vorlese- und Selbstlese-Kategorie bekommt, einen Teil des Autorenteams sogar persönlich kennt, helfen keine Ausreden mehr. Wenn das Glück hinzukommt, kann man angelegentlich auf ein Lachsbrötchen von Jugendbuch wie "DINGS!" stoßen, bei dem sich zweieinhalb Generationen um die Erstlesungsrechte kloppen...

    Der erste (äußere) Eindruck : Der ausführende Verlag hat offensichtlich freudig mitgespielt; Bindung und Verarbeitung sind vom Feinsten, und es gibt allerlei kinderverzückenden Schnickschnack optischer Art, wie ganz besonders das mit Leuchtlack versehene Cover, das im Dunkeln angenehm gruselig irrlichtert. Womit wir schon beim Illustrator Oliver Gerke wären, der die Ideen der Textautoren kongenial und herzbetont umgesetzt hat. Gerke, ehemals Comic-Zeichner zum Beispiel für YPS, widersteht erfolgreich der Versuchung, sich in modernistischem Gekrakel zu suhlen - er erzählt textnah die Story mit, und charakterisiert die Figuren ebenso detailreich gutgelaunt wie hintergündig. Atmospärisch erinnert mich das ein wenig an die MECKI-Märchenbücher eines Wilhelm Petersen, allerdings frischer und "zeitgemäß". Allemal sind Gerkes Zeichnungen herrlich "old school" - und damit auf der selben Ebene wie der eigentliche Text.

    Und der ist tatsächlich prall voller feiner Ideen, locker aus dem Erzähler-Ärmel geschüttelt (nicht gerührt!); die linear erzählte Geschichte der zehnjährigen Antonia, die sich mit ihren haustierlichen Freunden und den Unterstützern aus dem "Geisterreich" des Hauses nebenan über ein museal verortetes Geheimnis (das Kasseler Naturkundemuseum OTTONEUM wird sich über diese hochgelungene Zusatzwerbung sicher sehr freuen) hermacht und es in bester Sherlock-Manier schließlich löst, macht schlicht uneingeschränkten Spass ! Dabei vermeiden die Autoren Nicola Schroth und Andreas Zier weitgehend die sonst unvermeidlichen und gewiss gutgemeinten Anbiederungen an den Zeitgeist im Sinne von queeren und homoerotischen Verweisen (die ich zugegebenerweise in vielen vergleichbaren Werken als aufgepfropft und oft wenig passend empfinde); sie bleiben bei den typischen Elementen kindlicher Weltsicht wie Offenheit gegenüber Allem und spielerischer Neugier. Dazu kommt kräftig Komik/Humor in Wort und Situation - auch wir Vorlesenden haben einiges zu Grinsen (wie die Beiträge des örtlichen Käseblatts "Freie Und Regionale Zeitung"). Wirklich "old school" im besten Sinne ist es, das Gewicht der ganzen Erzählung auf "alte Werte" wie Bildung, Geschichtsbewußtsein und Toleranz zu legen und dies so flockig locker einzubauen und rüberzubringen, dass nicht im Entferntesten ein mahnender Oberlehrer-Zeigefinger zu entdecken ist.

    (Wie vom Autoren-Team zu hören, ist der zweite Fall für die "Detektei DINGS" schon in trockenen Tüchern, und wird sich u.a. mit einem bis heute noch nicht wirklich verstandenen deutschen Geistesheroen und Erfinder des modernen Witzes beschäftigen.) Ganz nebenbei : dass die Autoren einen Teil der Bucheinnahmen an die "Kleinen Riesen ordhessen" (Kinderpalliativversorgung) spenden, passt wunderbar auch zu Antonias Mit-Abenteurern aus dem Schattenreich...

    DINGS! ist eine echte Überraschung in der Kinderbuchlandschaft - ein Riesenspass und ein evokativer Genuss !

    W. Fahrenberg

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Fan-Rezension von Layla

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